Kletterkurs 2019

Auf der Suche nach dem roten Punkt – Felskletterexkursion der Oberstufe

Gleich zu Beginn des neuen Schuljahres fand der Felskletterkurs nach Obertrubach in der fränkischen Schweiz statt. Die Befürchtungen, die Tücken einer Outdoorsportart kennen zu lernen, trafen glücklicherweise nur teilweise ein. Lediglich ein durchnässtes Zelt war auf unserem international bekannten Campingplatz „Oma Eichler“ zu beklagen. Beim Klettern mussten dagegen keine Abstriche gemacht werden, da vor Ort verschiedene Kletterfelsen fußläufig für fast alle Wettergegebenheiten und Schwierigkeiten zu besteigen waren.

In der Fränkischen Schweiz wurde bereits im Jahr 1975 von Kletterlegende Kurt Albert, der genauso wie wir, so erzählt man sich, den selbst gebackenen Kuchen von Oma Eichler schätze, mit der ersten Rotpunkt-Begehung Klettergeschichte geschrieben hat. Nachdem er eine Route im freien Stil, also allein mit Muskelkraft und ohne Unterstützung von technischen Hilfsmitteln (bis auf ein Seil zur Sturzabsicherung), geklettert hatte, malte Kurt einen roten Punkt an den Wandfuß. Damit grenzte er sich mit dem neuen freien Begehungsstil vom damals üblichen technischen Klettern ab und legte den Grundstein des modernen Sportkletterns.

Zwar konnte unsere sportliche und äußerst motivierte Gruppe keine freien Erstbegehungen mehr verbuchen, jedoch viele rot bepunktete Felsen ausmachen und Routen im Rotpunkt-Stil, abgesichert in redundanter Toperopesicherung, meistern. Im Anschluss an die langen Klettertage am Fels wurde das gemeinschaftliche Abendessen parallel mit Kletternden aus Tschechien, Spanien, Frankreich und England zubereitet.

Nach einer erfolgreichen und erlebnisreichen Woche war das Wichtigste jedoch, dass nicht wenige mit Muskelkater, alle jedoch ‚unbeschädigt’ am Freitagabend nach Göttingen zurückkehrten.

G.Gudd/ C.Stiegel

 

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