Für drei Monate ans Mittelmeer - Schüleraustausch nach Frankreich

Hast du Lust eine längere Zeit während der Schulzeit in Frankreich zu verbringen, um dein Französisch zu verbessern oder neue Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen? Dann wäre ein Schüleraustausch von drei oder mehr Monaten genau das Richtige für dich. Hierzu bietet sich die Internetseite des DFJW (Deutsch-Französische Jugendwerk) gut an. Zum Beispiel gibt es hier das Programm Brigitte-Sauzay, mit dessen Hilfe du drei Monate in einer Gastfamilie in Frankreich verbringen kannst. Im Gegenzug besucht dich dein Austauschpartner drei Monate in Deutschland. Um überhaupt Kontakt zu französischen Schülern aufbauen zu können, bietet das DFJW sogenannte Kleinanzeigen an. Hier kannst du dich auf die Suche nach einem netten Austauschpartner begeben oder aber selber einen Artikel verfassen, damit andere auf dich aufmerksam werden.

Diese Möglichkeit habe ich genutzt und bin letztendlich Anfang der 11. Klasse im Süden Frankreichs gelandet, genauer gesagt im schönen und sonnigen Marseille. Meinen Austauschpartner kannte ich bereits gut, da er während der 10. Klasse bei uns in Deutschland gewesen ist.
Im September ging es dann für mich los in ein neues Land, eine neue Stadt und auch in eine neue Familie. Wie zu erwarten war, gab es anfangs Probleme mit der Verständigung in der neuen Sprache, welche sich allerdings nach einer kurzen Eingewöhnungsphase legten.

Während meiner Aufenthaltszeit in Marseille war das Wetter noch sehr schön, so konnte ich zum Beispiel noch bis Mitte Oktober im Meer schwimmen und die Sonne genießen. Aber natürlich habe ich auch mit meiner Gastfamilie kleine aber auch größere Ausflüge gemacht. Oft fanden diese am Wochenende statt, da der Schultag in Frankreich meist deutlich länger ist als bei uns. Dies soll aber nicht abschrecken, denn schon nach wenigen Wochen hat man sich an den Schulalltag gewöhnt.

Während der Zeit in Frankreich habe ich viele Kontakte geknüpft und neue Erfahrungen sammeln können, eine etwas andre Kultur als die unsere kennengelernt und blicke immer wieder gerne auf diese Zeit zurück. Überall wurde ich freundlich aufgenommen und begrüßt.

Zurück in Deutschland musste ich natürlich den verpassten Unterrichtsstoff nachholen. Durch die Hilfe eines Freundes, der die ausgeteilten Unterrichtsmaterialien für mich aufbewahrte, war dies auch gut zu schaffen. Am besten besprichst du das Thema vorab mit deinem Klassenlehrer/in. So kann eine optimale Lösung gefunden werden.

Meine Französischkenntnisse haben sich durch die Zeit in Frankreich verbessert, so dass ich jetzt ein besseres Sprachgefühl habe.

In jedem Fall würde ich wieder einen Austausch in ein anderes Land wie Frankreich machen und kann nur jeden dazu ermutigen.

Bei Fragen könnt ihr mich gerne ansprechen.

À bientôt,

Arne Hiller (11. Jahrgang)