Geschwister-Scholl-Gesamtschule erneut als Umweltschule ausgezeichnet

Für den Projektzeitraum 2016-19, ist die Geschwister-Scholl-Gesamtschule erneut als Umweltschule ausgezeichnet worden. Am 11.09.2019, fand im „Phäno“ in Wolfsburg die Auszeichnungsveranstaltung statt, bei der eine Urkunde und die neue Fahne entgegen genommen werden konnten. 

94 Schulen aus Süd-Niedersachsen wurden für den Projektzeitraum ausgezeichnet. Das Projekt Umweltschule wurde 1995 ins Leben gerufen. Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule wurde 1998 erstmalig als Umweltschule ausgezeichnet. 

Unsere Schule hat sich im letzten Projektzeitraum mit den folgenden Handlungsfeldern beworben:

  1. Biologische Vielfalt in der Schulumgebung erhöhen. Hier haben Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen den Schulgarten erweitert und haben dort Gemüse angebaut, gepflegt und geerntet. Außerdem wurde im Schulgarten ein Fundament für ein neues Garten- und Gerätehaus gebaut.
  2. Erneuerbare Energien. Schülerinnen und Schüler bauen in verschiedenen Kursen Solarautos, deren Tauglichkeit jedes Jahr in einem großen Wettkampf gemessen wird. Der Solarcup, an dem viele Schulen aus Göttingen und dem Landkreis teilnehmen, wird jedes Jahr an unserer Schule durchgeführt.

Darüber hinaus gibt es viele verschiedene Projekte an unserer Schule, die sich mit den „Zielen für eine Nachhaltige Entwicklung“ beschäftigen und hier nicht alle genannt werden können. 

Auch im Jubiläumsjahr (25 Jahre USE) werden wir uns wieder als Umweltschule bewerben!

U.Piper


Vorbereitende Arbeiten für das lange geplante Gartenhaus in unserem Schulgarten abgeschlossen

Ein Gartenhaus braucht einen guten Untergrund. Dieser wurde nun in harter körperlicher Arbeit vom Technikprofilkurs des 10. Jahrgangs geschaffen. Am Montag, 20.05. rückten Arno, Timo und Ludger vom städtischen Bauhof mit einem Minibagger an und hoben die geplante Fläche für das spätere Gartenhaus aus. Dazu musste ersteinmal mühsam mit dem Bagger ein Baumstumpf mit großem Wurzelwerk entfernt werden.  

Nachmittags wurden von einem LKW 6 Kubikmeter Schotter auf dem Schulhof der Grundschule gekippt und 3 Paletten Gehwehplatten abgeladen.

Ab Dienstagmorgen haben dann 15 hoch motivierte Schülerinnen und Schüler mit Schaufeln, ausgerüstet mit Sicherheitsschuhen, Arbeitshandschuhen und Arbeitskleidung, den riesigen Berg an Schotter in den Schubkarren des Bauhofs den weiten Weg zur Baufläche gefahren. Dort wurde abgekippt, geglättet und später mit Maschine gerüttelt. 

Das gemeinsame Handwerkerfrühstück sorgte zwischendurch für die notwendige Stärkung, um die weitere anstrengende Arbeit durchzuhalten. Nach dem Frühstück haben die Schülerinnen und Schüler gelernt, wie der feine Schotter "abgezogen" wird, damit die Platten hinterher gerade liegen. Während weiterhin einige Schülerinnen und Schüler mühsam die 180 schweren Gehwegplatten mit den Schubkarren vom Schulhof der Grundschule zur "Baustelle" transportiert haben, wurden diese von anderen fleißig unter Anleitung professionell verlegt.

Nach getaner und erfolgreicher Arbeit gab es sehr viel Lob von den drei Fachleuten vom Bauhof für die Schülerinnen und Schüler: "Das war eine tolle Leistung!!! Da könnt ihr richtig stolz drauf sein!" 

(... und das waren sie zurecht auch!)

Trotz der körperlich äußerst anstrengenden Arbeit hatten alle viel Spaß. Die Wettervorhersage stimmte glücklicher Weise nicht, denn der angekündigte Starkregen blieb aus.

Mit viel Ausdauer und Ehrgeiz konnte so ganz nebenbei eine perfekte Berufsorientierung erfahren werden.

Im kommenden Schuljahr wird dann das vom Umweltförderverein der Schule finanzierte Gartenhaus von einer anderen Schülergruppe aufgebaut werden.

 

von F. Richardt

 


GSG weiter Umweltschule

Kirchner

Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule wurde im Herbst zum wiederholten Mal als „Umweltschule in Europa“ für ihr Engagement im Bereich nachhaltiger Entwicklung ausgezeichnet. Urkunde und Flagge nahm eine Schulabordnung im Rahmen einer Feierstunde im Naturerlebniszentrum Gut Herbigshagen in Empfang. Um als Schule ausgezeichnet zu werden, müssen sich Schülerinnen und Schüler über einen Zeitraum von zwei Jahren auf verschiedenen Handlungsfeldern im Sinne einer Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung engagieren. Dabei standen an der GSG der nachhaltige Umgang mit der eigenen Lebenswelt (wie im Schulgarten und in der Schülerfirma) und der Blick auf die zur Verfügung stehenden Ressourcen im Vordergrund (am Beispiel Solar Cup). Auch für den Zeitraum 2015 bis 2017 hat sich die GSG erneut als Umweltschule beworben.

In den vergangenen Monaten wurden Kooperation mit zwei Umwelteinrichtungen der Region abgeschlossen, mit dem RUZ Reinhausen und dem Internationalen Schulbauernhof in Hardegsen, um die bereits seit einiger Zeit bestehende gute Zusammenarbeit zu intensivieren.

So sind Schülerinnen und Schüler aus dem 7. Jahrgang im Januar ins RUZ nach Reinhausen gefahren und haben sich mit dem Thema Wintergemüse beschäftigt. Nach dem theoretischen Teil wurden die verschiedenen Wintergemüse verarbeitet und ein gemeinsames Essen bildete den Abschluss.

Im Frühjahr haben einige Klassen an dem Bienen-Programm des RUZ Reinhausen teilgenommen. Der Besuch wurde vom Umweltförderverein der Geschwister-Scholl-Schule finanziell unterstützt.

Vor den Herbstferien unternahmen einige Klassen aus dem 5. und 6. Jahrgang ihre Kennen- bzw. Klassenfahrten auf den Schulbauernhof in Hargegsen. Insbesondere der Alltag mit den Nutztieren, die Stallarbeit, aber auch die Verarbeitung der Produkte in der Hauswirtschaft begeisterte die Kinder und ermöglichte ihnen neue Erfahrungen, die in Erinnerung bleiben und vielleicht sogar nachhaltig zu einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Ernährungsverhalten beitragen.