Klettern im Frankenjura

Der Sportkurs FELSKLETTERN fuhr in diesem Schuljahr wieder ins Frankenjura. Am Sonntagmittag fuhren wir zusammen mit drei Autos nach Obertrubach zum Campingplatz ‚Oma Eichler‘.  Nach dem Auspacken der Autos ging es direkt zum gemeinsamen Aufbauen der Zelte.

Der im Tal direkt an einem Fluss liegende und von Wald umgebene Campingplatz war zwar echt klein, hatte aber alles was man brauchte.  Am Abend haben wir gemeinsam gegrillt und danach noch gemütlich zusammengesessen und gespielt. Am nächsten Morgen gab es um 7:30 Uhr gemeinsames Frühstück. Herr Seng, Herr Stiegel und Mathis, ein Sportstudent aus Göttingen, fuhren etwas früher zum Felsen und haben alle Routen eingehangen und das Klettern vorbereitet. Gegen 10:00 Uhr haben wir uns zusammen mit den beiden FSJlern Wiebke und Mattis und unserer Kletterausrüstung auf den Weg zum Felsen begeben. Bis auf Mattis, Kevin und Paul waren alle unerfahren im Klettern. Der Anfang war etwas schwer. Doch eine gute Mischung zwischen schwierigen und einfachen Kletterrouten bot für jede/n die Möglichkeit erste Erfahrungen beim Felsklettern zu sammeln. Alle konnten ihre Grenzen austesten und ins Klettern reinkommen. Um 17:00 Uhr waren wir wieder im Camp. Wie jeden Tag war eine Gruppe für das Einkaufen und die Zubereitung des Abendessens zuständig. Sowohl beim Kochen als auch beim Abwaschen nach dem Essen habe alle mitgeholfen.

Am zweiten Tag war der Kletterfels, Die drei Zinnen, etwas weiter weg. Dafür hatten wir herrliches Spätsommerwetter und eine schöne Aussicht. So hat das Klettern noch einmal mehr Spaß gemacht. Die Routen waren perfekt und man konnte sich mit den Anderen messen. Neben dem Klettern haben wir alle am Campingplatz oft gemeinsam Volleyball, Fußball oder andere Ballspiele gespielt.

von Oskar Priebe & Jarno Eggers


Sommer, Sonne, Rudern…!

Wer Lust auf eine gemeinsame Zeit, mit viel Freude, Ruhe auf dem Wasser und lustige Momente hat, der ist beim Ruderkurs genau richtig!

Angekommen am Bootshaus, welches direkt an der Fulda mit eigenem Stegzugang liegt, kann man die pure Natur um sich herum spüren und genießen.  So mancher würde sagen, dem Alltag entfliehen…Und so war es auch, denn an eine reine Schulfahrt hat es nicht erinnert. Natürlich waren wir erstmal etwas skeptisch innerhalb einer Woche das Rudern zu beherrschen – but it works!

Die Tage verliefen alle unterschiedlich und wir hatten ganz verschiedene Ruderboote zur Verfügung. Angefangen beim Vierer-Gig mit zusätzlichem Steuermann bis hin zu Zweier-Booten und das Einzelboot, welches auch Skiff genannt wird. Auf dem Skiff haben wir an unserem letzten Tag die Hauptprüfung absolviert. Mit genügend Wechselkleidung und einem Schwimmabzeichen hat man es selbst auf einem Einzelboot gut ausgehalten und sich nahezu wie ein echter Profi gefühlt. Was für zusätzlichen Spaß führte waren die freien Übungsstunden auf dem Wasser, in denen man Zeit zum Üben hatte. Außerdem hatten wir das Glück eine Wanderfahrt bei wunderschönem Wetter zu machen, auf der man sich zwischendurch in der Fulda abkühlen konnte. Wenn man also gute Laune, Lust zum Erlernen mitbringt und vielleicht auch seine Ängste auf dem Wasser loslassen will, ist man perfekt für den Ruderkurs. Man ist nicht nur selbstständig geworden, sondern hat auch die MitschülerInnen und ganz besonders sich selbst besser kennengelernt.

Die Fahrt war ein wirkliches Erlebnis!

Und nicht zu vergessen sind die gemütlichen Abende, die man in gemeinsamen Runden, drinnen oder auch draußen, bei netter Stimmung und toller Atmosphäre genießen kann.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle von dem ganzen Kurs an Frau Geiges und Herrn Julius, ohne sie wäre die Fahrt nicht so schön geworden.

 

von H. Klukaschewski