KGS mit Schülerfriedenspreis ausgezeichnet

Die KGS-Schüler „haben dieses schwierige Thema mit aufrichtigem Bemühen um angemessenes Verstehen angepackt, ohne sich über die Generation vor ihnen zu erheben“, betonte Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper (SPD) während der feierlichen Preisverleihung im Gästehaus der Landesregierung Hannover. Und: Sie hätten nicht nur bereits bekannte Quellen herangezogen, sondern authentisches Material aus Göttingen und Umgebung selbst beschafft und präsentiert.
Im vergangenen Jahr hatten die Schüler des neunten Jahrgangs der KGS Zeitzeugen zum Thema „Jugend heute – Jugend in Dritten Reich“ interviewt sowie Bild- und Textdokumente für eine Ausstellung gesammelt. Zudem hatten sie Texte für eine Theatercollage geschrieben und Szenen daraus selbst gespielt (GT berichtete). Eingebunden war das Projekt in einen themengleichen Schüleraustausch mit einer spanischen Partnerschule auf Gran Canaria, so die Schulleiterin Marion Jüttner-Hötker.
Mit dem „Schülerfriedenspreis“ würdigt das Kultusministerium Leistungen, die das Zusammenleben mit Fremden fördern, die Völkerverständigung verbessern, gegen Gewalt vorbeugen und Vorurteile abbauen. Der erste Preis ging zu gleichen Teilen an die Adorno-Schule in Elze und Luise-Schelper-Schule in Hildesheim für das gemeinsame Projekt „Annäherung behinderter und nicht behinderter Menschen“.
us Hannover/Göttingen, 12.01.2003 20:42
