Qualität im Netzwerk

Schulen ausgezeichnet
Göttingen (be). 64 Schulen aus ganz Niedersachsen haben sich vor drei Jahren an dem Projekt „Qualitätsentwicklung in Netzwerken“ des Kultusministeriums beteiligt. Zum Abschluss hat Staatssekretär Hartmut Saager im Auftrag von Kultusminister Bernd Busemann (CDU) den beteiligten Schulen Urkunden verliehen und den Erfolg ihrer Arbeit gewürdigt. Mit dabei drei Göttinger Schulen: die Geschwister-Scholl-Gesamtschule (KGS), die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule (IGS) und das Max-Planck-Gymnasium (MPG).
Busemann lobt, dass die Qualitätsnetzwerk-Schulen es sich zugetraut hätten, ihre Erfahrungen mit Schulpartnern auszutauschen und voneinander zu lernen. „Damit geben sie uns wichtige Hinweise für die Gestaltung der zukünftigen Eigenverantwortung von Schulen“, so der Minister.
Motivierend
Um das Lehren und Lernen zu verbessern, hatten die beteiligten Schulen regelmäßig ihren Entwicklungs- und Qualitätszustand überprüft. Das wissenschaftlich begleitete Projekt habe gezeigt, dass es den Schulen nicht nur um eine Verbesserung des Unterrichts gehe, sondern auch für die Schüler selbst eine motivierende Lernumgebung und ein förderliches Schulklima geschaffen wurde.
Bundesweit erstmals hat das Projekt „Qualitätsentwicklung in Netzwerken“ neben den Schulen selbst auch die Schulbehörden mit konkreten Aufgaben einbezogen. So etwa wurden Dezernenten der ehemaligen Bezirksregierungen als externe Inspektoren eingesetzt.
