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Fleisch für drei von Aida

Vor nicht all zu langer Zeit an einem Bach stritten sich ein Hund und ein Wolf um ein Stück Fleisch.
Beide waren sehr stur und so ließ keiner los. „ Lass los! Es gehört mir!“, kläffte der Hund unverständlich,
denn er wollte seinen Teil nicht loslassen. „Hör auf zu lügen! Ich hatte es zuerst!“, bellte der Wolf
ebenfalls aus dem gleichen Grund unverständlich. So ging es den lieben langen Tag lang, bis beide vor Erschöpfung umfielen und das Fleisch zu Boden sank. Da stürzte sich ein Adler vom Baum
neben dem Bach. Er hatte den Streit zwischen Hund und Wolf mitgekriegt. Nun raste er mit hoher Geschwindigkeit
im Sturzflug auf das Stück Fleisch zu. „Hey! Was soll das?“, brüllten Hund und Wolf wie aus
einem Munde. „Tja! Pech!“, schmatzte der Adler genüsslich. „ Geduld macht sich eben bezahlt!“, erklärte er weise und riss ein weiteres Stück Fleisch ab und verspeiste es. Als er den Rest Fleisch dann auch runterschlang, hatten Hund und Wolf das endgültige Nachsehen.
Lehren:
Wenn sich Zwei streiten, freut sich der Dritte!
Die Gier wird jedem zum Verhängnis!
Geduld macht sich eben bezahlt!


Die Mutprobe zwischen Hund und Rabe von Ann-Katrin
Es waren einmal ein Hund und ein Rabe namens Piri und Lisa. Sie hatten von Freunden gehört ,dass jeder, der in den Wald mit den drei Wegen gehen wollte, gleichzeitig noch einen Test bestehen musste, der nicht gerade einfach sein sollte, denn noch nie hatte jemand diesen Test bestanden!
Ihre Freunde gingen auch dorthin, und sie meckerten: „Warum gehen wir dorthin? Wir schaffen es doch sowieso nicht!" Nun gingen sie los! Und sie meckerten wieder: ,,Wir werden es nicht schaffen. Warum tun wir das?", und sie schafften es wirklich nicht. Sie kamen mit Prellungen und Wunden wieder zurück! Piri fragte Lisa :,,Lisa, wollen wir es nicht auch einmal versuchen? Ich bin sicher, wir werden es schaffen."
Lisa antwortete: „Wir können es ja einmal versuchen, mehr als Wunden und Prellungen können wir ja nicht bekommen!" Nun machten sie sich auch auf den Weg.
Plötzlich blieben sie stehen, denn endlich standen sie vor dem Wald. Lisa sprach:,, wir werden es schaffen, wir müssen nur dran glauben, dann schaffen wir es auch!"
Als ob sie Gedanken lesen könnten, guckten sie sich an und sprachen gleichzeitig :,,Wollen wir gehen?"
Schon nach ein paar Schritten gelangten sie an eine Wegkreuzung, in Gedanken überlegten sie :,,Welchen Weg sollten wir nehmen"? Plötzlich sprach Piri :,,Ich glaube, wir sollten den Weg zum Hexenhaus nehmen." Lisa wunderte sich :,,Warum zum Hexenhaus?"
Doch dann erblickte sie drei Pfeile auf denen draufstand: ,,Hexenhaus, Teufelsschlucht und Hühnerbein"! Als Lisa wieder aus ihren Gedanken aufstand, nickte sie bloß, denn Hexenhaus hörte sich wirklich am ungefährlichsten an.
Sie fassten sich an die Hände und gingen los.
Erst war es ein sehr finsterer Wald, in dem es spukte. Nun standen sie vor einem hässlichen, kleinen Häuschen.. Eigentlich wollten sie weiter gehen, doch ehe sie sich versahen, stand sie auch schon vor ihnen: die Hexe, die so einen riesigen Pickel auf der Nase hatte, der so groß wie ein Tischtennisball war. Die Hexe sprach mit gruseliger Stimme ‚:,,Was wollt ihr denn hier ?" Sie dachte bestimmt, sie hätten Angst, aber das hatten sie nicht!
Piri sprach:,, Wir beide sind unterwegs um den Großen Test zu bestehen!". „Ihr beide ,dass ich nicht lache! Hmmm...nagut, eine Chance sollt ihr bekommen!" Zuerst müsst ihr in eine Höhle, wo ein Bär drin schläft und eine Kristallkugel bewacht. Wenn ihr mir die Kristallkugel bringt, dann kommt zur zweiten Aufgabe." Sie sprachen noch einmal :,,Nur dran glauben", und gingen los! Diese Aufgabe schafften sie ganz leicht, denn die Hexe sagte der Bär schlafe .Dann sprach die Hexe:,, Die zweite Aufgabe ist jedoch etwas schwieriger ! Ihr müsst über einen Fluss kommen, wo nur gute Schwimmer überleben können."
Doch das war noch leichter, denn die Hexe dachte nicht daran, dass Hunde schwimmen und Raben fliegen können! ,, Na gut, die 1.und 2. Aufgabe habt ihr geschafft, aber schafft ihr auch die 3.?",sprach die Hexe.
Jetzt mussten sie durch einen Dornenwald, wo am Ende ein Zauberer auf sie warten wird und sich dann jeder etwas wünschen darf . Doch auch die 3. Aufgabe schafften sie . Lisa wünschte sich eine Urkunde, damit sie sagen konnten :,,Wir waren dort , wir haben den Test bestanden" und unten sollte draufstehen :,,Man muss nur dran glauben!" Piri wünschte sich wieder zu Hause zu sein, weil seine Pfoten weh taten !
LEHRE:
Glaube an dich selbst sonst wirst du nichts erreichen


Der Löwe und der Bär von Daniel
Eines Tages lebte ein stolzer angeberischer und in sich selbst verliebter Löwe.
Er lobte sich selbst und ließ sich bedienen. Er sagte immer: „ Finde mir ein so schönes und starkes Tier wie mich ´´.Eines Tages kam ein völlig netter und mutiger Bär vorbei.
Er bat um einen Schluck Wasser vom Löwen. Der Löwe antwortete: „Wer bist du eigentlich um mich anzusprechen?“ „Ich bin ein Bär, der von weitem hergekommen ist um zu gucken, wie es sich hier lebt ´´.Ich fordere dich zu einem Kampf Mann gegen Mann heraus´´. Da war der Löwe nicht mehr so stark, wie er immer tat.: „Ich kämpfe, denn ich bin der König der Tiere und der stärkste von denen´´. An einem Samstag standen sie sich gegenüber und der Bär vermöbelte ihn und wurde der neue König.
Moral: Lerne dich richtig einzuschätzen, sonst kann es gefährlich werden


Die kleine Henne Elfriede 

Auf einem kleinen Bauernhof in der Heide lebte eine kleine Henne namens Elfriede.
Neben diesem Bauernhof stand ein großer Wald. In diesem Wald lebte der gemeine, hinterhältige, aber auch schlaue Fuchs Kunibert. Der Winter nahte. Kunibert hatte riesigen Hunger. Da fiel ihm ein, dass neben diesem Wald ein großer Bauernhof mit saftigen Hühnern stand.
Er sagte: „Da hol ich mir ein paar Hennen...“ Er lief los. In diesem Augenblick wollte sich die kleine Henne Elfriede gerade auf ihre Eier setzen. Elfriede war die kleinste Henne auf dem Bauernhof. Unter ihrem Nest war ein kleines Löchlein, wo sie bei Gefahr durchschlüpfen und fliehen konnte. Das hatte ihr der Bauer gemacht. Sie war sein Lieblingshuhn, weil sie sehr schlau war. Kunibert riss die Hühnerstalltür auf und schrie: „Alle in einer Reihe aufstellen ! Der Bauer hat mir erlaubt euch zu fressen.“ Da rief ein Huhn aus der Menge: „Das glauben wir nicht!“ Da erwiderte Kunibert: „Glaubt mir oder nicht! Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt!“ Er öffnete eine große Kiste und stopfte sich ein paar Hühner hinein. Alle Hühner waren in Panik, außer Elfriede. Sie schlüpfte durch das Loch und rannte zum Bauern ins Haus. Zum Glück war der Bauer gerade in seiner Einbauküche. Sie pickte und zerrte an seinem Hosenbein. Der Bauer sagte: „Elfriede, mein Hühnchen, was ist denn los ?“ Jetzt begriff der Bauer. Er holte seine Schrotflinte und rannte mit Elfriede in den Hühnerstall. Er entdeckte den Fuchs und erschoss ihn. Von da an traute sich kein Fuchs mehr auf den Bauernhof. Und alle Hühner feierten Elfriede wie eine Heldin.
Lehre: Klein, aber oho.


Der hilfsbereite Hase von Eike
Eines Tages hoppelte ein Hase durch den Wald. Doch plötzlich fiel er in eine Grube.
Da kam der Fuchs und lachte ihn aus und sagte:,, Du bist zu klein um über so eine Grube zu springen." Der Hase bettelte:,, Bitte hilf mir hier raus."
Der Fuchs antwortete:,, Warum denn?" Der Fuchs ging weg Ein paar Stunden später kamen vom Hasen die Eltern und halfen ihrem Sohn heraus. Noch einige Stunden später hoppelte der Hase wieder durch den Wald. Da sah er den Fuchs, der steckte in einer Falle von Jägern. Diesmal bettelte der Fuchs. Aber der Hase sagte:,, Warum soll ich dir jetzt helfen? Du hast mir doch auch nicht geholfen." Der Hase half aber dem Fuchs doch noch.. Der Fuchs war dem Hasen sehr dankbar und er entschuldigte sich für seine Unfreundlichkeit. Er sah den Fehler ein.
Lehre: Hilf einem anderen, wenn dir auch geholfen werden soll.


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